Finn – (k)ein Junge wie jeder andere

Hallo Leute! Ich bin Finn. Und wie fast jeder siebenjährige Junge steh’ ich total auf Abenteuer, Fahrräder, Hollywood-Blockbuster und Smartphones.

Heute schauen wir mal in meine Familienchroniken: Ich erzähl’ wo ich herkomme; wie mich die Fahrradwelt veränderte; und was ich trotz meiner Heimatverbundenheit in Hollywood ab und an so treibe…

Seit 2013 gibt es die universelle Smartphone-Halterung fürs Fahrrad mit dem Namen Finn. Das elastische Silikonband wurde von den Bike Citizens Geschäftsführern entwickelt. Diese steckten gerade mittendrin in der Gründung des BikeCityGuide – einer Fahrrad-Navigations-App für urbane Radfahrende (heute Bike Citizens). Die Unternehmer standen vor einer großen Herausforderung:

Wie das Smartphone auf der Lenkerstange montieren? Der Markt rief nach einer Innovation. Der Finn war geboren. Warum er so heißt: Das weiß keiner so genau…

Produktion auf kurzen Wegen
Das Basismaterial des Finn ist ein, zu Silikon verarbeiteter, Naturkautschuk aus Bayern. 500 km weiter südöstlich – im Österreichischen Burgenland –
wird die patentierte Substanz zum Finn. Die Papierverpackung stammt aus FSC-zertifizierten Quellen. Der Druck erfolgt in der Steiermark. Die Konfektion in einem Grazer Gefängnis – unweit des Bike Citizens Firmensitzes.

Die Metamorphose

Der Original-Finn aus 2013 wird kontinuierlich weiterentwickelt. 2015 kam ein überarbeitetes Modell auf den Markt, welches Bike Citizens heute weltweit verkaufen. Seit 2019 gibt es den Finn in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Motiven bedruckt.

Jung, solide, weltoffen
Der Finn hält jeder Witterung Stand und ist äußerst ausdauernd. Wohl aber gehen Finns gern strawanzen und finden dann nicht mehr zu ihrem Fahrrad zurück…

Verkauft wird der Finn weltweit. Copycats machen ihm phasenweise auf dem Weltmarkt zu schaffen. Aber die ausgezeichnete Qualität des Österreichischen Markenproduktes setzt sich international mit Beharrlichkeit durch. Selbst in Hollywood ist er am Set von Blockbustern im Einsatz – wenn auch zweckentfremdet…

Über die Autorin: Karen Rike Greiderer

Seit 2017 leitet Karen das Urban Independence Magazin. Die leidenschaftliche Pedalistin hat bereits einige (Welt-)Reisekilometer im Radsattel gesammelt. Heute verbindet sie entweder Faltrad plus Kinderanhänger oder Kompakt-Cargobike mit der Bahn in Berlin und Brandenburg – meist mit ihrer Tochter auf Tour. Ihr Zugang zum Fahrrad(fahren) ist vielschichtig-detailverliebt aber stets pragmatisch und reicht in ihre frühen Jugendtage in Österreich zurück.